21. Tarotkarte: Die Welt

Das mystische Tarot: Die Welt

Diese Frau hat es wirklich „geschafft“ – Triumph, Glück, Erfolg in allen Belangen ist die verborgene okkulte, aber im Grund auch offenkundige Bedeutung der Tarot-Karte Einundzwanzig. Eine junge wunderschöne, meist nackte oder nur mit einem dünnen Schleier bekleidete junge Frau oder Fee steht in einem ovalen Ährenkranz, der die Fruchtbarkeit und Wohlhabenheit symbolisiert, und tanzt in der Luft oder auf der Weltkugel, während vier Erzengel ihr lächelnd zusehen. Die Meisterung des Lebens ist die Zentralbedeutung dieser Karte, ein Sinnbild für Vollkommenheit und eine glückliche Verbindung von Seele, Geist und Materie.

Interessant ist auch hier die zahlenmystische Bedeutung, denn die Zahl Einundzwanzig ist die Verbindung der als männlich geltenden Ziffer Eins und der als weiblich geltenden Ziffer Zwei und repräsentiert daher die gepaarte Vollkommenheit von Mann und Frau oder die vollkommene Harmonie der polaren Gegensätze in einem größeren Ganzen, eben der Welt.

Wer diese Karte zieht, wird also in Kürze eine Vervollkommnung erleben – sei es, dass er plötzlich einen Durchbruch in irgendeiner Sache erlebt, dass er befördert wird, oder dass ihm das Leben ungeahnte neue Möglichkeiten bietet, von denen er stark profitieren kann. Als Ereigniskarte ist die Welt im Tarot daher sehr geschätzt, denn sie ist wie ein Füllhorn, das Gewinne, Geld, Glück bei Verhandlungen, Anziehungskraft in der Liebe und Erfüllung in der Partnerschaft bedeutet.


Auch Menschen, die vorhaben, ihre Lebensaufgabe zu finden und zu meistern, sind mit der Karte „die Welt“ bestens bedient, denn sie kündigt an, dass man ganz sicher seine Bestimmung finden und leben kann. Gleichfalls bedeutet diese Karte, dass die geistige Welt voll und ganz einverstanden ist mit dem, was man zurzeit tut, und dass man auf großartige energetische Unterstützung hoffen kann. Allerdings hat auch diese Karte eine kleine Warnung in sich, denn allzu „welt-läufig“ im Sinn von oberflächlich oder selbstverliebt sollte man bei allem Erfolg nicht werden, man sollte sich also nicht zu sehr im eigenen Glanz sonnen und sich total verausgaben, sondern immerer in Harmonie mit Anderen bleiben.


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