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Karmische Beziehung – Segen oder Fluch?

Karmische Beziehung – Segen oder Fluch?


Nichts hat in der Esoterik so viel Konjunktur wie die „karmische Beziehung“ – überall hört man von ihr. Zahllose Frauen geben an, ihren karmischen Partner gefunden zu haben – oder zu leiden, weil sie gerade in einer karmischen Beziehung stecken. Die Meinungen darüber, was eigentlich eine karmische Beziehung sei, und ob es ein Segen oder Fluch ist, eine solche zu erleben, gehen allerdings weit auseinander. Deshalb fragen wir heute mit Vehra eine Expertin, die sich gut auskennt zu dem Thema, ob es mit dem Karma in Beziehungen seine besondere Bewandnis hat – und auch, welche Vorurteile existieren.
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Vehra ist eine der Beraterinnen, die mich sofort faszinieren, und bei denen ich mich gleich wie zuhause fühle. Unter ihrem kurzen grauen Haar leuchten kluge Augen aus einem schönen, alten Gesicht, das eine bewegte Lebensgeschichte erzählt. Vehras Blick funkelt, als sie mit mir spricht. „Ich bin eine schöne Alte, das ist richtig,“ sagt sie selbstbewusst, „Schönheit ist kein Attribut der Jugend. Und es ist von Vorteil, älter und reifer zu sein. Ich bin zwar von Kindheit an spirituell, doch ich habe mich erst in reiferen Jahren zu meiner Berufung, dem Kartenlegen, hindurchgearbeitet. Wenn man älter wird, fällt es einem leichter, manches loszulassen – gerade auch Vorurteile und das ständige „du sollst, du sollst nicht“, den Normenkatalog, der uns überall um die Ohren gehauen wird. Tatsächlich sieht man im reiferen Alter manches aus einer Vogelperspektive und fragt sich, wie würde ich selbst mein Leben beurteilen, was ist mir wirklich wichtig, was ist wesentlich? – und nicht, was der Nachbar vielleicht denkt. Das wird irrelevant, man erlebt eine viel größere Gelassenheit, und die tut gut. Diese Gelassenheit versuche ich auch an meine Anrufer zu vermitteln, denn oft befinden die sich ja in einer Lebenssituation, die ausgesprochen spannend und bewegt ist und scheinbar gar keinen Raum für Gelassenheit gibt.“

Hiermit sind wir auch beim Thema. Ich trinke meinen grünen Tee, während ich versuche, in Vehras Blick eine Bestätigung oder Ablehnung meiner Fragen zu erhalten. Denn Fragen habe ich viele, und ihr traue ich gute Antworten zu.

„Liebe Vehra, mit dem Thema Gelassenheit sind wir mittendrin im Alltag, oder auch bei dem, was die Gelassenheit schwer macht. Unser Leben bietet wenig Rückzugsorte für Kontemplation und Zen. Und gerade immer dann, wenn man Liebeskummer hat... Wie stehst du zum Thema „karmische Beziehung“?“

Vehra wirkt sehr nachdenklich, aber auch etwas schalkhaft:

„Ich glaube, Stella, das ist sehr kompliziert. Zum einen gibt es ja wirklich karmische Beziehungen. Zum anderen sind die aber oft gar nicht so, wie sie von vielen Esoterikern dargestellt werden. Ich bin hier nicht der Meinung vieler Kollegen und Kolleginnen, die die karmischen Beziehungen als Nonplusultra darstellen, aber das ist meine private Ansicht. Man kann über solche Fragen schwer diskutieren, da jeder einen anderen Standpunkt hat und es so etwas wie „Beweise“ im naturwissenschaftlich-objektiven Sinn natürlich nicht gibt. Da gibt es die einen, die sagen, das sei alles Humbug, karmische Beziehungen gäbe es nicht. Zu denen gehöre ich nicht, und die meisten Anruferinnen natürlich auch nicht. Dann gibt es aber andere, die sind felsenfest davon überzeugt, es gäbe karmische Beziehungen, und die seien der Himmel auf Erden. Ich gehöre auch nicht zu dieser Fraktion, aber viele meiner Anruferinnen, und die sind oft am Boden zerstört, wenn sie bemerken, dass das, was sie für eine karmische Beziehung halten, in Wirklichkeit ein Alptraum ist. Leider!“

Gebannt höre ich zu, was Vehra mir erzählt. Sie berichtet so lebensklug und erfrischend „normal“ von diesen Dingen, die für viele Menschen ja ein Buch mit sieben Siegeln darstellen, dass ich sofort Vertrauen fasse, aber auch zugleich das Bedürfnis habe, noch viel mehr zu erfahren – jetzt, wo sich die Gelegenheit bietet, mit dieser außergewöhnlichen Expertin zu sprechen.

„Vehra, bitte einmal kurz für diejenigen, die nicht wissen, was eine karmische Beziehung überhaupt ist – kannst du es in zwei, drei Sätzen erklären?“

„Aber sicher. Das Konzept der karmischen Beziehung geht auf den indischen Begriff „Karma“ zurück, der so viel bedeutet wie „Handlung, Tat“ und der eine Wechselwirkung zwischen Ursache und Effekt bezeichnet oder die Tatsache, dass Handeln effekterzeugend ist. Da die Hindus traditionell an Wiedergeburt (Reinkarnation) glauben, steht für sie fest, dass sich Handlungsfolgen aus einem Vorleben auch in unserer jetzigen Existenz aufweisen lassen. So könnte eine Frau zum Beispiel in diesem Leben eine sogenannte karmische Beziehung mit einem Mann erleben, den sie schon aus dem Vorleben kennt.“

„Wenn du das so einfach erklärst, verliert der sagenumwobene Begriff „Karma“ für mich seinen Schrecken, oder sein besonders mystisches Gepräge. Karma entsteht tagtäglich, immer, wenn sich Menschen miteinander befassen. Karma entsteht auch dann, wenn ich falsch parke, weil ich gerade so in Eile bin, oder wenn ich mich entscheide, ob ich Fleisch esse oder Vegetarier bin. Das sind so die kleinen Sachen des Alltags – alle Entscheidungen sind irgendwie karmisch, also Effekt erzeugend. Und dann ist es natürlich auch klar, dass komplexere Entscheidungen wie die für einen bestimmten Partner auch effekterzeugend sind – vielleicht über diese eine Inkarnation hinaus.“

Vehra ist nicht ganz zufrieden mit der Art, wie ich ihre Erklärung auffasse:

„Das Problem fängt hier noch nicht an. Dass wir alle Entscheidungen treffen, übrigens jeden Tag und auch gerade jetzt, in diesem Moment, ist nichts Neues und auch noch nichts Umstrittenes. Es ist einfach eine Tatsache. Richtig problematisch wird es, wenn es um die Deutungen dieser Tatsache geht, also um die Interpretationen. Die Frauen, die bei mir anrufen und verzweifelt sind, weil sich ihre angeblich karmische Beziehung langsam als Alptraum entpuppt, leiden unter einer falschen Deutung, einer irreführenden Interpretation dieser Tatsache. Denn man kann ja nicht hingehen als Berater und behaupten, eine karmische Beziehung sei eitel Glück und Sonnenschein und wenn es gerade bei dir nicht so ist, dann hast du etwas falsch gemacht. Es ist viel komplizierter. In Wahrheit sind gerade die karmischen Beziehungen oft die schwierigsten und auch die, die sich am anstrengendsten anfühlen – zugleich aber auch die, bei denen wir am meisten lernen können. Es ist also ein zweischneidiges Schwert mit dem Karma in zwischenmenschlichen Beziehungen, und man sollte sehr vorsichtig sein mit den Interpretationen dieses Phänomens. Nicht auf alle trifft dasselbe zu, noch kann es zutreffen, das ist sehr individuell.“

Was ich persönlich bei diesem Thema schon sehr, sehr häufig gehört habe von Ratsuchenden ist die Einstellung, dass man eine karmische Beziehung – auch und gerade wenn sie schwierig wird oder ist – durchhalten müsse wie ein Langstreckenläufer, dass sie sozusagen eine Pflichtübung sei, der man sich stellen muss, egal wie negativ sie ist. Stimmt das eigentlich, kann man Karma aus früheren Inkarnationen abtragen, indem man in der jetzigen Verkörperung wieder mit derselben Person Probleme löst?

„Im Prinzip ja, liebe Stella, aber auch das ist nicht so einfach! Im Grunde kann man jede Art von Karma durch drei Arten abtragen: Gebet und Meditation, gute Taten – gleichsam als karmischer Ausgleich – oder eben, wenn man die anderen beiden Wege nicht lebt, durch Leid. Ich bin aber nicht sehr für diese Leiderfahrung, für diese Fixierung auf Leid. Wenn ich einen Anrufer am Telefon habe und der sagt mir, er müsse durch eine schlimme Beziehung hindurch, weil er sie für karmisch hält, dann frage ich kritisch nach, ob er es wirklich so meint und vor allem, warum er leiden will. Ich glaube nämlich nicht, dass Menschen zwangsläufig leiden müssen, um zur Erkenntnis zu gelangen. Das ist nur ein Weg von mehreren, und wie gesagt meiner Ansicht nach nicht unbedingt der beste. Man muss übrigens eine karmische Beziehung auch gar nicht leben, man kann sie auch ausschlagen. Ich bin nicht der Meinung, dass man durch Leid und Schmerz zum Beziehungs-Experten werden muss – im Gegenteil, wenn ich in den Karten sehe, dass diese Beziehung eher einer zertrümmerten Vase gleicht, dann sage ich das auch. Das Prädikat „Karma“ darf meiner Meinung nach nicht zum Instrument der Selbstversklavung werden, so dass Menschen glauben, sie müssten alles ertragen, nur weil sie mal einen Fehler gemacht haben.“

Karma oder nicht? Freie Wahl oder Vorbestimmung? Ich denke noch lange über dieses Gespräch nach, noch lange nachdem die weise alte Dame mit ihre Hand zum Abschied gereicht hat, die zart nach Rosenparfum duftet. Der deutsche Philosoph Friedrich Nietzsche hat einmal gesagt, der Mensch leide nicht unter den Tatsachen seines Lebens, sondern unter deren Interpretation. Vielleicht haben wir es mit der karmischen Beziehung mit einer solchen Tatsache zu tun, über deren Interpretation wir uns einige Gedanken machen sollten…

Effektzeugende Grüße
Deine Stellah

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